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18.01.2012, 12:00 Uhr
Lesertreff – klarer Sieger ist Hartmut Spogat
In der mit mehr als 750 Personen besetzten Fritzlarer Stadthalle überzeugte der Bürgermeisterkandidat Hartmut Spogat mit Sachwissen und klaren Vorstellungen zur Zukunft unserer schönen Dom- und Kaiserstadt.

Hartmut Spogat war letztendlich der einzige Kandidat, der konkrete Aussagen traf. Damit zeigte er augenscheinlich, dass sein bisheriges kommunalpolitisches Engagement, vor allem als Wehrener Ortsvorsteher und als Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, ihm viele Kenntnisse verliehen hat auf dem Weg auf den  Bürgermeistersessel.



Mit Blick auf die Jugend- und die Seniorenarbeit verwies Spogat auf seine Idee einer „gegenseitigen Generationenhilfe“. Die demografischen Veränderungen erfordern ein Umdenken in der Verantwortung füreinander. Nachbarschaftshilfen und generationenübergreifende Zusammenarbeit sind hier zentrale Begriffe.

Die Jugend war aber auch ein Thema für sich. Mit der Erweiterung des Sport- und Freizeitparks hat Spogat bereits einen wichtigen Impuls dafür gegeben, dass Jugendliche eine ansprechende Beschäftigung außerhalb der Schule erhalten. Aber auch die Leistungen der Vereine, vor allem auch hinsichtlich der gesellschaftlichen Integration, sind nicht zu unterschätzen. Darum wird die Stadt auch mit einem Bürgermeister Spogat finanzielle Mittel in die Hand nehmen, um dieses Ehrenamt zu fördern.

Ehrenamt gehört in Fritzlar unweigerlich auch zur Kulturarbeit. Hier wird bereits vieles geleistet, was die Stadt auch honoriert. Um den Fortbestand des reichhaltigen kulturellen Angebots zu sichern, möchte Hartmut Spogat die Einrichtung eines Runden Tisches für die Kulturarbeit prüfen.

Beim Thema Kinderbetreuung überzeugte er durch sein besonnenes Auftreten. Die Stadt habe mit dem Beschluss zum Neubau eines Kindergartens weitere notwendige Plätze geschaffen. Er verwies aber auch darauf, dass die Kindergärten in Züschen und Ungedanken nicht ausreichend ausgelastet seien. Darum setzte sich der Kandidat dafür ein, bedarfsgerecht an die Planung der Kinderbetreuung heranzugehen. Eine vorhaltende Planung sei mit Blick auf den erhöhten Finanzmittelbedarf im Personalbereich haushaltspolitisch unvernünftig.

Ebenso bedarfsgerecht sah Hartmut Spogat den Bereich der Betreuung im Kinderhort. Seit der Erweiterung der Grundschule um drei Räume, könnten nun 60 Kinder nachmittags betreut werden. Für eine nachhaltige Lösung müsse man hier auch verstärkt über ehrenamtliches Engagement nachdenken. Es gebe Beispiele, wo eine Hortbetreuung einzig über einen Verein getragen würde. Die Stadt werde ihren Beitrag dazu leisten, die Bürger aber auch der Kreis als Schulträger seien in der Verantwortung.

Auch haushaltspolitisch zeigte der Kandidat sein außerordentliches Fach- und Detailwissen. So konnte er während des gesamten Abends mit aktuellen Haushaltszahlen aufwarten und dadurch eine realistische Analyse anstehender Projekte für die Stadt vornehmen. Im Gegensatz zu den anderen Kandidaten konnte er hier klar zeigen, was es heißt, eine vorausschauende Finanz- und Haushaltspolitik betreiben zu wollen.

Mit Blick auf das interkommunale Industriegebiet äußerte sich Hartmut Spogat zuversichtlich, dass es weitere Interessenten geben wird, wenn erst einmal mit der Ansiedlung begonnen werde. Das sei in naher Zukunft möglich. Dort entstehende Arbeitsplätze seien die Voraussetzung dafür, dass Fritzlar als Wohn-, Einkaufs-, Kultur- aber eben auch Arbeitsstandort erhalten bleibe. Er sei bereit, mit potenziellen Unternehmen in Gespräche über eine Ansiedlung zu treten.

Abschließend äußerte er, dass er sich Fritzlar nach seiner Zeit als Bürgermeister so vorstelle, dass das Industriegebiet besiedelt sei, neue Gewerbeflächen nachgefragt würden, die städtischen Finanzen weiterhin unter Kontrolle und die Menschen letztendlich gerne hier lebten. Das Versprechen, welches er den Zuhörern mit auf den Weg gab, war: „Fritzlar wird weiter blühen!“

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