Archiv

24.11.2011, 10:00 Uhr | Michael Schär
Hartmut Spogat warb bei Rothhelmshäusern um Unterstützung
„Einsam und schön gelegen zwischen bewaldeten Anhöhen“, so charakterisierte der Bürgermeisterkandidat Rothhelmshausen. Am 21. November kamen 27 Zuhörerinnen und Zuhörer im Café Land & Leute zur Wahlwerbeveranstaltung von Hartmut Spogat. Auch hier waren die Themen und Interessen breit gefächert.

„Die solide Haushaltsführung ist die Basis einer sicheren Zukunft unserer Heimatstadt“, mit dieser Aussage unterstrich der Kandidat seine Überzeugung, dass städtische Maßnahmen auch in Zukunft immer am tatsächlichen Bedarf und der Beteiligung privater Investoren gemessen werden müsse. Bevölkerungsprognosen lassen die Zukunft Nordhessens nicht im besten Licht erscheinen, Fritzlar stehe jedoch noch in einem vergleichsweise guten Licht dar. Dass Fritzlar eine herausragende Position unter den Mittelzentren der Region einnehme, sei der bisherigen umsichtigen Herangehensweise an die Stadtentwicklung zu verdanken.

Hartmut Spogat äußerte dazu: „Bei größerer Infrastruktur muss die Stadt angesichts zahlreicher Wünsche und Anregungen aus den zehn Ortsteilen auch mal Genügsamkeit walten lassen. Allerdings werde ich grundsätzlich alles tun, damit die Grundversorgung einer Familie oder eines Bürgers gesichert ist.“ Die Ideen und Anregungen aus den Ortsbeiräten seien jedoch keinesfalls zu vernachlässigen, wenn man die Notwendigkeiten bei Maßnahmen vor Ort bestimmen möchte. Daher stehe auch weiterhin im Kern der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Stadtteilen das „Fritzlarer Modell“. Ein transparenteres und vor allem auch die Bevölkerung stärker einbindendes Konzept zum innerstädtischen Miteinander könne er sich nicht vorstellen. „Was sich bewährt hat, darf auch weiter beibehalten werden.“

Um die Stadt und ihre Position in Zukunft weiter zu entwickeln sprach der Kandidat für das Bürgermeisteramt über die Schaffung von Arbeitsplätzen, die interkommunale Zusammenarbeit, die Haushaltskonsolidierung, den Bau von Infrastrukturmaßnahmen, den Tourismus und das Stadtmarketing. Am Beispiel, der vor einigen Jahren gescheiterten Projektierung einer Diskothek, veranschaulichte Hartmut Spogat das Zustandekommen politischer Entscheidungen. Dass bei der Abwägung von Vor- und Nachteilen die Interessen weniger gegenüber denen der Mehrheit in Konkurrenz treten können, bedeute die Notwendigkeit besonderer Sensibilität bei der Bewertung eines Vorhabens. Er jedoch wolle die Projektierung der Diskothek wieder aufnehmen und geeignete Betreiber suchen. Die Ansiedlung im Gewerbegebiet „Auf der Lache“ sei auch weiterhin denkbar. Man müsse hier die planungsrechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen und versuchen die Anwohner frühzeitig in die Entscheidungen einzubinden.

Für die Umsetzung einer solchen Politik benötige ein Bürgermeister, auch wenn er sein Amt überparteilich verstehe, eine stabile und verlässliche Mehrheit. Mit CDU, Grünen und FDP habe man in den vergangenen Jahren sehr konstruktiv und sachorientiert arbeiten können. Man habe mitunter auch den Mut gezeigt umstrittene Entscheidungen zu treffen, das Wohl der Bürgerinnen und Bürger sei jedoch stets im Blick behalten worden. Ein Bürgermeister benötige eine breite parlamentarische Unterstützung, doch gehe es bei der Wahl im Januar zuerst um eine Persönlichkeit, die die Spitze der städtischen Verwaltung einnehmen kann. Hartmut Spogat zeigte letztendlich augenscheinlich, dass seine politischen, ehrenamtlichen, sozialen und vor allem auch beruflichen Kenntnisse ihn für das Amt des Bürgermeisters mehr als ausreichend qualifiziere.

Nächste Termine

Weitere Termine
CDU Landesverband Hessen